alfre BIOTEEG informiert
alfre BIOTEEG informiertEinspeisefest HohbuchSONNE
- Photovoltaikanlage im Gemeindezentrum
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Die Sonne machte
sich rar, aber die Gesichter der Gesellschafter strahlten. Sie nahmen den
abendlichen Regen mit Humor und feierten mit einem »Einspeisefest« im
Gemeindezentrum Hohbuch die Fertigstellung der Photovoltaikanlage »HohbuchSONNE«.
800 Module sind in dreieinhalb Wochen auf den Dächern des evangelischen Gemeindezentrums, des Hauses der Familie und der Hausmeisterwohnung angebracht worden. Sie haben in den vergangenen zwei Wochen schon 2 500 kWh (Kilowattstunden) ins Netz geliefert. Das entspricht einer Einsparung von 1,5 Tonnen CO2, die anfallen würden, wollte man dieselbe Strommenge durch Verbrennen fossiler Stoffe erzeugen. Frieder Leube vom Haus der Familie philosophierte über das Wort »Einspeisefest«. Er erinnerte an die biblische Geschichte von der Speisung der 5 000 und stellte fest: »Wir haben nicht 5 000 Module, aber genug, um mit dem Einspeisen zu beginnen.«
Es stünde der Kirche gut an, zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen,
meinte Leube. Man wolle durch die Nutzung erneuerbarer Energien ein Zeichen
setzen auch für die vielen Kinder und Erwachsenen, die sich täglich
unter diesen Dächern versammelten.
Alfred Biebl, der mit seiner Firma »Bioteeg« die Bürgersolaranlage betreut, dankte den Gesellschaftern für ihr rasches Zeichnen der Geschäftsanteile und für das Vertrauen, in diese zukunftsweisende Energiegewinnung zu investieren. Er lobte die Arbeit der mit dem Bau beauftragten Firma Schöllhammer aus Wittlingen. Biebl freute sich, dass die geplante Bauzeit eingehalten werden konnte, und wünschte allen Anwesenden »viel Sonnenstrom vom Kirchendach«.
Da wegen des Regens und der Statik eine Dachbegehung nicht möglich war,
führte Firmenchef Schöllhammer die Gesellschaft ins Untergeschoss
des Gemeindezentrums, wo die Technik begutachtet werden konnte. Dort waren
die Wechselrichter zu sehen, die den Strom umformen und ins öffentliche
Netz einspeisen. Etwa 45 000 kWh soll die Anlage »Hohbuchsonne« pro
Jahr erzeugen. Die tatsächlichen Erträge können die Gesellschafter
künftig täglich per Passwort im Internet abfragen.
So können sie auch ihre Einnahmen aus dem Verkauf des Sonnenstroms errechnen.
Zwanzig Gesellschafter haben in die 44 Anteile der Photovoltaikanlage investiert.
Neben der Kirchengemeinde Hohbuch, dem Haus der Familie und der Firma Bioteeg
sind es Bürger aus dem Hohbuch und der näheren Umgebung. Mit einem
Glas Sekt unterm Regenschirm stieß die Festgesellschaft launig auf die »HohbuchSONNE« an.
(Quelle:GEA 19.06.2007)

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23. März 2007
Zusatzveranstaltung HohbuchSONNE
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Aufgrund der hohen Nachfrage findet am Freitag, den 23. März 2007 um 19 Uhr erneut eine Infoveranstaltung zum Thema "Betreibergesellschaft HohbuchSONNE" im Gemeindezentrum/Haus der Familie, Pezalozzistraße statt.
Im Anschluss an den Vortrag (Dauer ca. 1 Stunde) findet eine Gründerveranstaltung mit den interessierten Investoren statt.
Selbstverständlich sind auch Außenstehende in Interessierte der Photovoltaikgemeinschaft herzlich willkommen. Die Experten von alfreBIOTEEG beantworten alle Fragen zum Thema "Betreibergesellschaft HohbuchSONNE".
Umwelttechnologie - Die alfre-Bioteeg GmbH in Reutlingen setzt auf Photovoltaik-Anlagen
und Privatinvestoren Rendite mit viel Sonne und etwas Staat
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Umwelttechnologie hat Chancen, sagen
die Experten. Das
junge Unternehmen alfre-Bioteeg GmbH (Reutlingen), 2003 gegründet,
setzt darauf – bisher mit Erfolg.
Geschäftsführer Alfred Biebl beschäftigt sich mit alternativen
Zukunftsenergien im Besonderen mit den Energienquellen: Sonne, Biogas und Erdthermie.
Der Schwerpunkt in den letzten zwei Jahren ist die Gründung von Betreibergesellschaften,
damit auch Investoren, die keine geeigneten Immobilien – beziehungsweise
Dächer zur Gewinnung von Solarenergie – zur Verfügung haben,
ebenfalls investieren können.
Einspeisevergütung
Ein Beispiel: Das Unternehmen sucht und pachtet passende Dachflächen
für die Installation von Photovoltaikanlagen. Wegen der Größe
eignen sich besonders öffentliche Gebäude dazu. Einige Privatpersonen
und Biebl selbst gründen eine Betreibergesellschaft. Die Rendite des
eingesetzten Kapitals wird aus der Einspeisevergütung, die für die
nächsten 20 Jahren – zum Leidwesen der Subventionsgegner Stromproduzenten – bei
49 Cent festgeschrieben ist, erzielt. Zum Vergleich: Der Verbraucher zahlt
für ein Kilowatt Strom derzeit zirka 16 Cent. Die Kommune bekommt für
die Fläche, die sie auf Pachtbasis zur Verfügung stellt, rund drei
Prozent der Einspeisevergütung. Nach 25 Jahren kann sie die Anlage kaufen.
Alfred Biebl spricht von einer Rendite in Höhe von rund sechs Prozent.
14 solche Betreibergesellschaften hat Bioteeg derzeit unter seiner Verwaltung.
Drei weitere mit einem Volumen von zirka 2,5 Millionen Euro sind in der Planung.
An der Gesamtschule Bildungszentrum Nord, BZN in Reutlingen-Rommelsbach, wurde
unter dem Arbeitstitel »Sonnefeld« eine zirka 250 KW große
Anlage erstellt. Diese Anlage reicht aus, um etwa 90 bis 100 Einfamilienhäuser
pro Jahr mit Sonnenenergie zu versorgen, sagt Biebl. Auf der Referenzliste
für Betreibergesellschaften stehen »Sonnenquell« Reutlingen
40 KW, »Sonne Kaltenherberge« Kandern 130 KW, »Sonnenparadies« Ellwangen
157 KW, »Georgenberg Sonne«, Pfullingen 60 KW, »Taunus«-Sonne
Groß-Gerau 41 KW und »Sonnefeld« Reutlingen 250 KW .
Zurzeit sind bei der Bioteeg GmbH 15 Mitarbeiter in Baden-Württemberg,
Hessen, Bayern, Berlin und im Raum Dresden tätig. 20 Millionen Euro Umsatz
machte das Unternehmen in 2006, 16 Millionen Euro waren es im vergangenen Jahr.
Die Module für die Photovoltaik-Anlagen werden bei den Marktführern
auf diesem Sektor gekauft. Dazu gehören Suntech (Taiwan), Scharp (Japan)
und Solon (Hamburg).
Große Ziele
Die Ressourcen bei den zu Ende gehenden fossilen Vorräten dieser Welt und die Verhinderung des CO2-Ausstoßes waren für Biebl der Anlass, neben gewerblichen Investoren auch private Verbraucher gleichermaßen mit dem Thema vertraut zu machen. Natürlich gibt es ein wirtschaftliches Kalkül: Neben dem ökologischen und umweltfreundlichen Aspekt garantiert das Energieinspeisegesetz auch »spannende und durchaus lukrative Renditen« im gesamten Bereich der alternativen Zukunftsenergien, so der Unternehmer.
Alfred Biebl sieht sich als Vorreiter in dieser Branche und betreibt mit seiner
Firma in Reutlingen-Rommelsbach die »bedeutendsten Betreibergesellschaften
in der Region« und hat sich das Ziel gesetzt, den Großraum Reutlingen
in die »1. Bundesliga« der Gemeinden im Bereich alternativer Zukunftsenergien
zu führen.
(Quelle:GEA 14.12.2006)
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Einspeisefest am BZN - Firma Bioteeg feiern mit den Investoren eine »Dachparty«
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Grund zur Freude hatten die
Initiatoren und künftigen Nutzer der Photovoltaikanlage.
Das BZN-Dach bringt die perfekten Eigenschaften zum guten Gelingen mit.
Das neue Jahr hatte gerade erst begonnen, da lud die Firma Bioteeg aus Reutlingen zur Informationsveranstaltung (wir berichteten). Im Fokus der Veranstaltung stand die Solaranlage
auf dem Dach des Bildungszentrums Nord (BZN) in Rommelsbach. Viele Investoren beziehungsweise potentielle Nutzer
zeigten sich äußerst beeindruckt. Die Firma Bioteeg ist dabei Initiator und Betreiber der Anlage,
die ein Gesamtvolumen von 250 Kilowatt bei einer Verminderung von ca. von 250 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr hat.
Vergangene Woche knallten die Sektkorken, denn da stand das »Einspeisefest« auf dem Programm.
Die 1,6 Millionen Euro teure Anlage sei eine der größten privaten Betreibergesellschaften in Baden-Württemberg, so Biebl. Mit dem erzeugten Volumen könnten künftig circa 80 bis 90 Einfamilienhäuser im Nordraum mit
Strom versorgt werden. Die Investoren freuten sich jedenfalls auf das bislang Erreichte.
(Quelle: Wochenblatt Reutlingen 16.08.2006, Foto: Hild-Junge)
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Zwei neue Beteiligunsprojekte - Sonne Welzheim und
Fliegersonne Elchingen
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Solarstrom -
Ihre Beteiligung an der Sonne
Unsere Beteiligungsprojekte:
Georgenbergsonne Pfullingen 61,4KW
Sonnenquell Reutlingen 39,3 KW
Sonne Kaltenherberge Kandern 130,4 KW
Sonnenparadies Ellwangen 157,8 KW
Taunus Sonne Groß Gerau 41,8 KW
Sonnefeld Reutlingen ca. 250 KW
Neue Beteiligungsprojekte:
Sonne Welzheim 100 KW
Fliegersonne Elchingen 250 KW
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Die Strom-Einspeisung läuft
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Sonnenenergie - Betreiber feiern erste Rommelsbacher Bürgersolaranlage.
Seit 27. Februar speisen die Solarenergiemodule auf dem
Dach der Turnhalle im Reisweg Strom ins Netz ein. »Bei wunderbarem Sonnenschein
erreichte die Anlage nach zehn Minuten gleich einen Wert von 90 Prozent«,
berichtet stolz Gesellschafter Alfred Biebl, dessen Firma Biotec das Projekt
managt.
Die Module der knapp 40 Kilowattpeak-Anlage sollen pro Jahr
36 000 Kilowattstunden Strom produzieren.
Durch die Sonnenenergiegewinnung werde der Ausstoß von
jährlich 30 000 Kilogramm Kohlendioxid aus herkömmlicher Stromproduktion
vermieden. Nachdem die erste Betreiberfeier Anfang März wegen größerer
Schneemassen abgesagt wurde, kraxelten am Donnerstag die umweltbewussten Investoren
per Leiter zum Standort ihrer Module. Die Betreibergesellschaft hat vier Gesellschafter,
die samt Familienanhang im Angesicht der monokristallinen Zellen mit Sekt auf
ihr gelungenes Werk anstießen.
Die zweite, mit insgesamt 250 Kilowattpeak
wesentlich größer dimensionierte Rommelsbacher Bürgersolaranlage
auf den Dächern des Bildungszentrums Nord befinde sich auch schon auf bestem
Weg zur Realisierung. »Rund 70 Interessenten waren bei der Info-Veranstaltung
Mitte März«, erzählt Biebl. Die Verträge mit der Stadt seien
klar, die Einschreibung von Gesellschaftern in die sieben geplanten Teilgesellschaften
laufe bereits. Mitte des Jahres soll die Bestückung der Dächer so weit
fortgeschritten sein, dass der erste Strom aus dem Bildungszentrum Nord ins Netz
gehen kann.
(Quelle:GEA 25.03.2006)
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Informationsveranstaltung 15. März 2006 // Photovoltaik auf dem BZN - Bürgersolranlage
Sonnefeld
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Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Vereine aus dem Einzugsbereich der Reutlinger Schulen informierten sich über den Erwerb von Anteilen an der Photovoltaik-Anlage Sonnefeld.
Die Experten von alfreBIOTEEG stellten das Projekt vor und beantworten Fragen zur Beteiligung an der Bürgersolaranlage Sonnefeld.




Rege Nachfrage für die Beteiligung an der Photovoltaikanlage auf dem Dach des BZN -
Sichere und attraktive Geldanlage
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Das Thema Erneuerbare Energien ist momentan in aller Munde und macht auch vor den Schulen der Region keinen Halt. Durch den Abschluss der Verträge mit der Stadt Reutlingen legten die private Betreibergesellschaft "alfre BIOTEEG" und der Stadtteil Rommelsbach das Solarprojekt am Bildungszentrum Nord (BZN) mit dem Namen "Sonnefeld" in trockene Tücher. Geplant sind insgesamt sieben Teilanlagen auf bereits sanierten Dächern. Ein großer Teil des Anlagevolumens ist bereits platziert.
51,8 Cent pro Kilowattstunde
Das Projekt spricht in erster Linie umweltbewusste Bürger aus dem gesamten Stadtgebiet und dem Einzugsbereich des BZN an, die eine langfristige und sichere Kapitalanlage mit einem Beitrag zur Schonung unserer Umwelt verbinden wollen. Der gewonnene Strom wir zu hundert Prozent verkauft, die Einspeisevergütung, bis zu 51,8 Cent pro kWh, ist auf zwanzig Jahre garantiert. Solaranlagen sind "eine sichere und attraktive Geldanlage", erklärte Dipl.-Ing. Gerhard Sy von "alfre-BIOTEEG". Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verpflichtet den örtlichen Stromlieferanten (hier FairEnergie) den produzierten Strom für die Dauer von zwanzig Jahren zum gesetzlich festgesetzten Betrag pro Kilowattstunde abzunehmen.
Die zusammen bis zu 250 Kilowattpeak (kWp) starken Teilanlagen auf den Dächern des BZN verursachen einerseits Investitionskosten von ca. 1,5 Millionen Euro, erzeugen andererseits ca. 235.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr und vermeiden dabei den Ausstoß von ca. 230.000 Kilogramm des Treibhausgases CO2 pro Jahr!
Interessierte Investoren können Anteile ab einem Kilowattpeak zeichnen.
Der Stadtteil Rommelsbach samt Gemeinderat, die Stadt Reutlingen, die über die Pacht für die zur Verfügung gestellten Dächer am Erfolg der Solaranlage beteiligt ist und die Lehrerschaft des BZN zeigten positive Reaktionen und kooperierten harmonisch mit der Betreibergesellschaft "alfre-BIOTEEG".
Beim Infoabend am Mittwoch, den 15. März, um 18:30 Uhr, können sich Eltern, Schüler und Bürger über den weiteren Verlauf des Projektes im BZN informieren. In Planung befindet sich übrigens die Einrichtung eines Arbeitskreises mit der Bezeichnung "Klima - Umwelt - Energie", der dann über die Gemeinderäte und die Bürgerschaft laufen soll und vom Geschäftsführer der "alfre-BIOTEEG", Alfred Biebl und dem Rommelsbacher Bürgermeister Brielmann initiiert wurde.
Bild (v.L.): Bioteeg-Geschäftsführer Alfred Biebl, Mitarbeiterin Sabine Hild-Junge und Dipl.-Ing. Gerhard Sy.
(Quelle: RT-Wochenbalatt 23.02.2006)
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Das aktuelle solare Beteiligungsprojekt - Sonnefeld Reutlingen
Die Sonne über dem Bildungszentrum Nord bekommt eine zusätzliche Aufgabe.
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Die zu Anfang des Jahres im Reutlinger GEA kurz vorgestellte Bürger-Solaranlage wird Realität. Die Verträge zwischen der Stadt Reutlingen und der Fa. alfre BIOTEEG aus Rommelsbach für die Realisierung einer Photovoltaik-Anlage sind unterzeichnet.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Firmen und Vereine aus der Region Reutlingen, die ihrer Verantwortung für den Schutz der Umwelt Ausdruck verleihen möchten, können Anteile an dieser Photovoltaik-Anlagen erwerben.
Die Sonne als Energielieferant, bislang von niemand kontrollierbar, und das Gesetz über Erneuerbare Energien verbürgen den Investoren eine zwanzigjährige, gleich bleibende Rendite auf ihre Einlagen. Die detaillierte Planung für die einzelnen Segmente der Photovoltaik-Anlage
ist in vollem Gang. Eine erste Informationsveranstaltung ist für Anfang
Februar geplant. Eine Einladung dazu wird hier im Mitteilungsblatt rechtzeitig
erscheinen.
(Quelle: Mitteilungsblatt Reutlinger Nordstadt 26.01.2006, Bild RT-Wochenblatt)
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Strom vom Schulhausdach
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Alternative Energie - Photovoltaikanlage auf dem Altbaudach des Schiller-Gymnasiums
in Betrieb. Stadt mit Ausbauquote »nahe am Landesdurchschnitt«.
PFULLINGEN. Auf dem Altbau-Dach des Friedrich-Schiller-Gymnasiums
wird seit Dezember Strom erzeugt. Die Energie - gewonnen von einer 300 Quadratmeter
großen Photovoltaikanlage - wird ins Netz der Fair-Energie eingespeist. Auf dem Dach der Wilhelm-Hauff-Realschule
ist seit einigen Monaten ebenfalls eine Photovoltaikanlage in Betrieb. Beide
alternativen Energiequellen zusammen liefern Strom, mit dem der Bedarf von
44 Einfamilien-Häusern gedeckt werden kann, erklärte Bürgermeister Rudolf Heß bei
einem Pressetermin auf dem Schulhausdach.
Die Anlage auf dem Gymnasium ist
ausbaufähig. Nach Auskunft von Gerold Althaus, dem Sprecher der insgesamt fünf
Inhaber zählenden Betreibergesellschaft Georgenberg/Sonne, »sind jetzt 30 Kilowatt
auf dem Dach«. Auf der noch freien Dachfläche könnte eine weitere 30-Kilowatt-Anlage
installiert werden, berichtete Althaus von einem Gespräch mit dem Installateur
der Anlage, Achim Schöllhammer (Bad Urach).
Wenn die Stadt zustimme, werde die Betreibergesellschaft die Anlage Ende Februar/Anfang
März vervollständigen lassen. Dann sei Pfullingen nicht nur im Handball in
der Bundesliga, sondern auch im Bereich der Photovoltaik, wagte Althaus augenzwinkernd
einen wohl etwas zu hoch angesiedelten Vergleich.
»Die Stadt ist mit ihrem Energiekonzept auf dem richtigen Weg«
Denn in Sachen alternativer Energiegewinnung liegt die Stadt trotz einiger Anstrengungen
erst »nahe am Landesdurchschnitt«, räumte Heß ein und nannte Zahlen: Landesdurchschnitt
ist 3,2 Prozent, Pfullingen liegt bei 2,6 Prozent. In Pfullingen können allerdings
nicht alle möglichen alternativen Energiequellen genutzt werden. Mit dem vor
einigen Jahren vom Gemeinderat beschlossenen Energiekonzept sieht Heß »die Stadt
auf dem richtigen Weg«.
Der erste Schritt sei gewesen, an bestehenden städtischen Einrichtungen Energie
einzusparen. Dann habe man das Augenmerk darauf gerichtet, alternative Energiequellen
zu erschließen. Schwerpunkte dieses Engagements waren, erklärte Heß weiter, einmal
die Holzhackschnitzelheizanlage, die sich sehr gut bewährt habe, und die Nutzung
der Wasserkraft. Zurzeit werde geprüft, ob der kleine Wasserfall an der Echaz
in der Nachbarschaft des Schiller-Gymnasiums für die Energiegewinnung mit einer
Turbine genutzt werden könne.
Die Stadt werde weiterhin Dächer von öffentlichen Gebäuden für Photovoltaik-
anlagen zur Verfügung stellen, sagte Heß. Anlagen auf privaten Häusern würden
finanziell unterstützt. Weitere Informationen dazu gibt's bei der Stadtverwaltung.
(Quelle: GEA Reutlingen 25.01.2006)
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Sonne speist Konten und Gewissen
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Bürgerengagement - Privat finanzierte Solaranlagen auf Rommelsbacher Schuldächern. Schnelle Reaktion der Stadt.
REUTLINGEN-ROMMELSBACH. Ab dem nächsten Frühjahr haben in Reutlingen Stadtkämmerer
und Bürger einen Grund mehr, sich über gutes Wetter zu freuen: Jede Stunde Sonnenschein
bringt klingende Münze in Stadt- und private Säckel. Die Verwaltung hat »erfreulich
schnell« auf eine Anfrage von »Rommelsbach aktiv« reagiert, lobt Georg Leitenberger.
Mit seinen zwei Bezirksgemeinderats-Kolleginnen Christine Landgraf und Andrea
Löffler hat er im Februar bei der Stadt angefragt, ob sie nicht ihre Dachflächen
für so genannte Bürgersolaranlagen zur Verfügung stellen wolle. Die Stadt will.
Als Pachtzins wird sie Prozente pro eingespeister Kilowattstunde bekommen.
Für eine 40-Kilowattpeak-(kwp)-Anlage (der Wert beschreibt die Spitzenleistung) auf
dem Dach der Turnhalle im Reisweg bei der Grundschule ist der Vertrag schon unter
Dach und Fach. Die Betreibergesellschaft ist gegründet, ab Februar wird die Anlage
aufgebaut. Für das insgesamt 250 kwp starke Projekt auf den Dächern des Bildungszentrums
Nord (BZN) ist der Vertrag noch in den Fachämtern des Rathauses unterwegs.
Zum Vergleich: Der jährliche Strombedarf eines Einfamilienhauses liege bei 4
bis 5 kwp, so Leitenberger und Alfred Biebl von der Rommelsbacher Firma Bioteeg,
die das Management der Bürgersolaranlagen übernehmen wird.
Photovoltaikanlagen beruhigen mitnichten nur die Gewissen enthusiastischer Umweltschützer. »Wir
können den Investoren eine Rendite von neun Prozent bieten«, rechnet Leitenberger
vor. Geldquelle ist das »Erneuerbare Energien Gesetz« (EEG), das auch unter der
neuen Regierung nicht angetastet wurde. Es garantiert ab 2006 für einen Zeitraum
von 20 Jahren feste Vergütungen für Solarstrom. »Eine sicherere und ergiebigere
Geldanlage finden Sie zurzeit erst mal«, resümieren Leitenberger und Biebl den ökonomischen
Aspekt des Bürgerengagements, bei dem ausschließlich Privatleute, keine Firmen,
mitmachen können.
Die zwei Rommelsbacher Solarfreaks haben sich erst durch das Dächerprojekt näher
kennen gelernt: Unabhängig von der Rommelsbach-aktiv-Anfrage war Biebl im Sommer
bei der Stadt vorstellig geworden, ob sie Interesse an Photovoltaikanlagen habe.
Seit drei Jahren bestückt er in Süddeutschland öffentliche und private Dächer
damit. Beratung, Vermittlung und Betreuung von alternativen Energieanlagen sind
sein Geschäft. Kürzlich setzte er dem Pfullinger Schiller-Gymnasium Sonnenzellen
aufs Dach. Nicht nur umweltbewusste Rommelsbacher sind von den Bürgersolaranlagen
begeistert, sondern auch die Schuldirektoren. »Am BZN soll ich auch zehn Unterrichtsstunden
geben«, erzählt Biebl. Schließlich seien die Anlagen Anschauungsobjekt für moderne
Technologie und Umweltschutz sowie dezentrale Energieversorgung. Auch Vorträge
für Eltern seien geplant.
Das Großprojekt BZN soll in mehrere Partien aufgeteilt werden, um möglichst schnell
beginnen zu können. »Für die gesamten 250 kwp fehlen uns noch Investoren, daher
fangen wir mit kleineren Losen an«, erklärt Biebl, der nicht nur als Berater
auf Einmal-Honorarbasis mit von der Partie ist. Als Gesellschafter steckt er
privates Geld in die Anlagen. »Ich bin schließlich überzeugt davon!«
Beim BZN-Projekt seien natürlich auch Bürger aus den umliegenden Gemeinden als
Investoren willkommen, betont Leitenberger. Doch sollen die Geldgeber sich auch
mit den von ihnen finanzierten Solarmodulen identifizieren können, sprich, aufs
Schuldach schauen und sich sagen, da oben steht und arbeitet es. »Am besten wäre
es natürlich, das machen uns auch andere Reutlinger Stadtbezirke nach«, wünscht
sich der Rommelsbacher Kommunalpolitiker. (Quelle: GEA Reutlingen 03.01.2006)
Heizen mit Sonnenwärme wird attraktiver - Ab 1. Juli 2005 gelten höhere Fördersätze
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Gute Nachrichten hat das Bundesumweltministerium für Hausbesitzer, die auf den Dächern ihrer Gebäude Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung errichten wollen.
Ab dem 1. Juli werden die Fördersätze von derzeit 110 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche auf 135 Euro angehoben. Damit werden diese Kombi-Anlagen, die die Solarwärme gegenüber Anlagen zur reinen Brauchwassererwärmung besser ausnutzen, zukünftig besser gestellt.
Bundesumweltminister Trittin geht davon aus, dass durch die verbesserte Förderung das umweltfreundliche Heizen von Gebäuden mit der Sonne weiter an Attraktivität gewinnt. "Das Marktanreizprogramm zur Förderung von Erneuerbaren Energien leistet einen messbaren Beitrag, dass Wärme aus erneuerbaren Energien Schritt für Schritt billiger und komfortabler nutzbar wird."
Eine leichte Absenkung der Fördersätze für Solarkollektoren betrifft dagegen nur die reinen Brauchwasseranlagen - und diese fällt mit einer Absenkung der Fördersätze um 5 Prozent von 110 Euro auf 105 moderat aus.
"Steigende Ölpreise und um 10 Prozent gesunkene Investitionskosten seit 2 Jahren dürften die Reduzierung der Förderung, die bei einer Standard-Kollektorgröße von 6 Quadratmetern gerade 30 Euro ausmacht, mehr als kompensieren", so Trittin.
Neu ab 1. Juli 2005 ist auch die Möglichkeit für Schulen, neben der Förderung von Solarkollektoranlagen und automatisch beschickten Biomasseanlagen einen Bonus für zusätzliche Maßnahmen zu erhalten, die den Betrieb der Anlage für Schüler, Lehrer und Eltern anschaulich machen. Der neue Programmteil "Wärme aus Erneuerbaren Energien in der Schule" ersetzt die bisherige Förderung von Photovoltaikanlagen auf Schulen, denn solche Anlagen können seit dem vergangenen Jahr die attraktiven Einspeisevergütungen nach dem EEG erhalten.
Die neuen Förderkonditionen gelten für Anträge von Privatpersonen und Kommunen, im Programm "Wärme aus Erneuerbaren Energien" für Träger von Schulen, die ab dem 1. Juli 2005 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen. Das Bundesumweltministerium stellt für die Förderung von Investitionen im Bereich Erneuerbare Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms in diesem Jahr 193 Millionen Euro zur Verfügung.
Mit der Richtlinienänderung 2005 sollen noch weitere Anpassungen der Förderrichtlinien an die Marktentwicklung der Erneuerbare-Energien-Technologien umgesetzt werden, die aber erst nach Genehmigung durch die Europäische Kommission in Kraft treten können. Hierüber wird das BMU gesondert unterrichten.
